Das Gebäude

 

 
 
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Umweltverträgliche Nachhaltigkeit
Die Bautechniken richten sich nach umweltverträglicher Nachhaltigkeit und entsprechen dem neuesten Stand der Niedrigenergiearchitektur, und zwar durch einen umfassenden und diversifizierten Einsatz erneuerbarer Energien und hocheffizienter Systeme.

Es gibt Photovoltaik-Anlagen und geothermische Sonden als Ergänzung zu einem zentralisierten Heizungssystem für das gesamte Stadtviertel.
Die gesamte Gebäudetechnik ist zentralisiert und automatisiert. Das Energiekonzept basiert auf einer sorgfältigen Projektstudie über Schichtungen, Dicke und Typologie der Isoliermaterialien, Fenster und Türen sowie Beschattungssysteme, um den Energieverbrauch des Gebäudes so gering wie möglich zu halten.

Ein ausgeklügeltes System von Sonnenschutzpaneelen und temperatur- oder sonneneinstrahlungsgesteuerten Vorhängen sorgen für angenehme Kühle im Sommer und milde Raumtemperaturen im Winter.
Möglichst viel natürliches Licht und natürliche Belüftung ermöglichen, die Energiekosten gering zu halten, und sorgen zudem für ein angenehmes Klima. Bei den Gebäudeanlagen kommen noch weitere Energiesparmaßnahmen zum Einsatz: So versorgt beispielsweise ein Regenwassertank die Toiletten, die Beregnung im Gewächshaus, die Aquarien und den Wasserlauf um das Gebäude herum.
 
Die Baumaterialien
Beim Bau hat man vorwiegend auf lokale Baumaterialien gesetzt, um die Umwelt nicht mit unnötigen Transportabgasen zu belasten. Zugunsten der Nachhaltigkeit und der Umweltverträglichkeit wurde für die Fußböden im Ausstellungsbereich Bambusholz italienischer Herstellung verwendet.

Bambus wächst sehr schnell im Vergleich zu anderen Hölzern: Bereits mit ungefähr vier Jahren eignet sich das Holz zur Herstellung von Parkettfliesen. Andere Bäume derselben Qualität, wie zum Beispiel die Lärche, müssen dafür mindestens vierzig Jahre wachsen.

 

 
Zertifizierung
In Zusammenarbeit mit dem Distretto Tecnologico Trentino wurde das Gebäudeprojekt dem Zertifizierungsprozess nach LEED (Leadership in Environnmental & Energy Design) unterworfen.
Das Museum hat den Zertifizierungsgrad GOLD erhalten.
 
Umweltverträgliche Anreise zum MUSE
Das MUSE bietet seinen Besucherinnen und Besuchern einen Fahrradabstellplatz sowie Umkleidekabinen und Duschen, während die Anzahl Autoparkplätze beschränkt ist, um die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu begünstigen.

Das Museum liegt in unmittelbarer Nähe eines Radwegs und ist damit ideal mit dem Fahrrad zu erreichen.
 
Die Charakteristiken
Das auffälligste Merkmal des von Renzo Piano entworfenen Gebäudes ist das Profil der Bedachung, das die steilen Berghänge der Umgebung nachbildet. Das MUSE erstreckt sich im Grundriss über eine Länge von 130 m und eine Breite (Nord/Süd) von 35 m. Es besteht aus zwei Untergeschossen, einem Erd- und vier Obergeschossen.

Alle Geschoße bis und mit erstem Untergeschoß sind den Museumsbesuchern sowie Verwaltungs-, Dienstleistungs- und Forschungszwecken gewidmet. Die architektonische Idee entstand aus der Suche nach einem harmonischen Kompromiss zwischen notwendiger Flexibilität und einer in ihrer Form präzisen und konsequenten Übereinstimmung mit den wissenschaftlichen Inhalten des Kulturprojekts. Die großen Themen, denen der Ausstellungsparcours gewidmet ist, sind auch in der Form und in den Volumen erkennbar, doch gleichzeitig wird eine maximale Flexibilität der Ausstellungsräume gewährleistet, wie sie für Museen der neuen Generation typisch ist.

Das Gebäude besteht aus einer Folge von leerstehenden oder gefüllten Räumen und Volumen, die auf einem großen Wasserspiegel zu ruhen scheinen, wodurch sich die Effekte der Licht- und Schatten-Spiegelung und ihre Vibrationen vervielfachen. Die ganze Struktur wird oben von großen Dachpaneelen zusammengehalten, deren charakteristische Form ein starkes Wiedererkennungselement darstellt.
 
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