+4 | Hochgebirge

 
 
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Für die geologischen und biologischen Elemente der alpinen Umgebung zu sensibilisieren, ist das Ziel der „höher gelegenen“ Ausstellungsräume des MUSE. Sie begleiten die Besucher hoch auf die Berggipfel und schenken ihnen Emotionen, wie sie in der Regel nur im Hochgebirge erlebt werden. Das Ebene +4 ist der Ort, wo die multisensorielle Reise des MUSE beginnt. Die Besucher tauchen unmittelbar in die Bergatmosphäre ein: Beim Betreten des großen Tunnels „Eiszeit-Erlebnis“, der aus einem zehn Meter langen Multivisions-Raum besteht, begeben Sie sich auf eine Flugreise über die Alpen.

Eingetaucht in Klänge und lebendige Landschaftseindrücke, die sich immer wieder verändern, segelt der Besucher über die Gipfel der Alpen und Dolomiten, über Gletscher und Wälder, erlebt atemberaubende Sturzflüge entlang vertikaler Felswände, wird aber auch hautnah in die Naturgewalt und die schreckliche Erfahrung einer Lawine einbezogen.
Auf einem Klettersteig, in 23 Metern Höhe, können Sie austesten, ob Sie schwindelfrei sind. Sie schreiten an der Grenze zum zentralen Leerraum des MUSE, dem Big Void, entlang einer nachgebildeten Gletscherlandschaft, mit Felswand und Vegetation, was Ihnen erlaubt, die biologischen und geomorphologischen Elemente zu beobachten, die sich infolge der ständigen Bewegung des Eises gebildet haben. Sie können die kalte Oberfläche sogar berühren und den Steinbock am Hang streicheln.
 
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Negli exhibit arricchiti da immagini, video e racconti di momenti dell’attività di ricerca glaciologica gli stimoli alla curiosità sono tantissimi: dagli strumenti meccanici interattivi che svelano la simmetria di un cristallo di neve al rivelatore di raggi cosmici che mostra la pioggia di particelle provenienti dallo spazio che in ogni momento precipita sulle nostre teste. Come in un viaggio indietro nel tempo, il percorso museale propone anche una ricostruzione del clima del passato. A tal fine, il Muse sarà l’unico museo ad esporre parte di una carota di ghiaccio prelevata in Antartide dai ricercatori italiani.

Un apparato multimediale fornisce al visitatore la possibilità di vedere quali sono i principali gli organismi in grado di vivere e compiere l’intero ciclo vitale ai margini e sulla superficie di un ghiacciaio. Ci sarà la possibilità di osservare insetti e ragni muoversi sul ghiacciaio e toccando col dito uno di questi si avrà la possibilità di accedere a schede narranti curiosità legate alle condizioni di vita di questi animali.

Un tavolo tematico illustra al visitatore che la biodiversità degli ambienti d’alta quota è rappresentata da organismi adattati a vivere in condizioni estreme. Attraverso la presenza di alcune specie modello di insetti ingrandite venti volte rispetto alla dimensione originale dell’animale il visitatore ha la possibilità di osservare quali sono gli adattamenti che esse possiedono per poter sopravvivere in ambienti molto ventosi, freddi e con intense radiazioni ultraviolette. A fianco di ciascuna riproduzione ci sarà la possibilità di osservare anche l’insetto reale.
 
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Das Hochgebirge hat Reisende und Entdecker schon immer fasziniert. Sie haben Gipfel und Gletscher erklommen und die extremsten Unternehmen gewagt und dafür oft wichtige Preise und Auszeichnungen erhalten. Reisende und Entdecker traten als erste in Kontakt mit dieser harten Welt und ihren rauen Umgebungsbedingungen, die gleichzeitig aber auch faszinierend und geheimnisvoll, den meisten unzugänglich und dennoch in ständiger Verbindung mit den Menschen und anderen Ökosystemen der Erde ist.
Neugier, Leidenschaft, Entdeckerdrang und Abenteuerlust motivieren noch heute Männer und Frauen, die höchsten Gipfel zu erklimmen.
Am Ende des Ausstellungsparcours finden sich deshalb interessante Verweise auf Entdecker und Forscher, die sich als erste in unbekannte Alpentäler vorgewagt und unerforschte Berggipfel bezwungen haben: Video-Geschichten zu „historischen Alpinisten“, aber auch früher verwendete Bergausrüstungen, alte Steigeisen, Eispickel, Hanfseile und Haken.
 
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